Umgebungsgestaltung Grossbühl

Wenn nicht jetzt - wann dann?

Nach der Fertigstellung der Turnhalle forderte der Gemeinderat die Bevölkerung auf, sich für die Entwicklung des Grossbühlareals einzusetzen, Initiative zu zeigen und ihre Ideen einzubringen!
Acht Jahre sind seither vergangen in denen aus der anfänglichen IG Öffentlicher Raum der Verein IM GROSSBÜHL wurde. Nach drei Aktionstagen mit hoher Beteilung und viel Fronarbeit gelang es dem Verein gemeinsam mit dem Gemeinderat 2018 eine Arbeitsgruppe (AUG) aufzustellen, die sich seither der Masterplanung des Areals angenommen hat.

Das folgende Video ist ein Mitschnitt, der öffentlichen Zoompräsentation mit der die AUG die Bevölkerung hinsichtlich der EGV vom 24. April informiert hat:

Potentiale auf dem Grossbühl

Die Videos, die die einzelnen Potentialflächen skizzieren, sind nicht im Zusammenschnitt enthalten. Sie stehen hier als eigenständige Videoclips zur Verfügung:

Zum Verweilen würde sich das Grossbühl auch sehr gut eignen. Grosseltern die mit den Enkeln, Eltern die mit den Kinder hier Zeit verbringen fehlt es oft an Sitzgelegenheiten. Auch Leute die gerne für sich sitzen würden und den Blick in die Landschaft (anstatt aufs Spielfeld) schweifen lassen würden - um z.B. einen der wunderschönen Sonnenuntergänge zu geniessen, suchen vergeblich nach einer passenden Sitzgelegenheit. Mit der Grundstruktur und dezentral platzierten Sitzgelegenheiten wird diesen Bedürfnissen entsprochen.

So wie sich das Areal jetzt präsentiert, spricht es in erster Linie Buben an. Die Flächen für Ballsportarten nehmen viel Platz ein. Nischen oder Rückzugsorte, wo sich Mädchengruppen zurückziehen können, wenn sie mal unter sich sein wollen, gibt es keine.
Bei Regen gibt es kaum Möglichkeiten die Pausen etwas geschützt zu verbringen.
Die Schülerinnen der Primarschule würden da auch gerne selber Hand anlegen und etwas selber bauen können.

Der Grill, den die Bürgergemeinde 2015 gespendet hatte, erfreut sich grosser Beliebtheit. Rund um die Grillstelle und beim warten, bis das Grillgut gut ist, ergeben sich vielfältige Kontakte. Doch Grillfläche und die Sitzgelegenheiten vor Ort kommen immer wieder an ihre Kapazitätsgrenzen. Der Masterplan sieht deswegen eine zweite Möglichkeit ein Feuer zu machen und etwas zu "bräteln" vor.

Eine Street Workout Anlage (die moderne Form des «Vitaparcours») ist eine gute Ergänzung für das bereits vielfältigen Angebot des Sportclub Rodersdorf. An einer Street Workout Anlage können alle von Jung bis Alt trainieren. Im Unterschied zum Training mit Gewichten, wird beim Street Workout vor allem unter Einsatz des eigenen Körpergewichts und somit sehr schonend trainiert. Es ist ein Vorurteil, dass Street Workout nur etwas für junge Muskelmänner ist. An bestehenden Street Workout Anlagen in der Region treffen sich sowohl Männer als auch Frauen und an den Wochenenden sind sie oft auch ein Ziel für ganze Familien. Beim Trainieren findet unter den Sporttreibenden ein reger Austausch zu Übungen und Trainingsmethoden statt und Einsteigende können von den alten Hasen lernen.

Biken und Velofahren entsprechen voll dem Zeitgeist. Ein Pumptrack fördert Koordination, Konzentration und Kondition. Generationen von Kindern haben auf dem Schueli Velofahren gelernt und lernen es heute noch. Sobald sie etwas sicherer werden, verlassen sie gerne den befestigten Platz und fahren über den Arenahügel oder queer durchs Gelände.

Es überrascht daher nicht, dass eine Velostrecke auf dem Grossbühlareal seit Jahren ein Dauerthema unter den Schülerinnen und Schülern ist. Am letzten Mitwirkungstag in Rodersdorf hat sich eine Gruppe dem Thema angenommen und die Idee in einem Projekt konkretisiert. Fachlich liessen sie sich vom Initianten, des Bike Park Leimental (Therwil) beraten. Unterstützt wird die Gruppe junger Biker vom Bike Club Rodersdorf und der JASOL.

Ein Platz, auf dem Boule gespielt werden kann, darf auf dem Grossbühl, das alle Generationen anspricht, natürlich nicht fehlen. Die von der Kugelsportart Boule Lyonnaise abgeleitete Freizeitvariante, erfreut sich auch bei uns in Rodersdorf einer grossen Beliebtheit.
Ein Bouleplatz um eine gut gezielte Kugel zu werfen – oder doch rollen?! – war das Dauerthema in Gesprächen mit den schon etwas älteren Einwohner*innen, von der ersten 1. Augustfeier 2014 auf dem Platz vor der neuen Turnhalle über die Neujahrsapéros, bis zur Infoveranstaltung vom Februar 2020.

Übrigens lässt sich auf so einem Platz natürlich ohne weiters auch Boccia, Pétanque, Bowls, Kubb oder Mölkky spielen.


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