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Gefahr im Wald durch die Trockenheit

30. Juli 2026

Die aktuelle Trockenheit setzt dem Wald deutlich spür- und sichtbar zu. Viele Bäume werfen bereits jetzt, im Hochsommer, ihr Laub ab. So können sie ihren Wasserverbrauch durch Photosynthese deutlich verringern – eine Überlebensstrategie bei extremer Dürre. Andere Bäume sind bereits am Absterben. Wenn solche geschädigten Bäume entlang Infrastrukturen (bspw. Siedlungen, Verkehrswege, Erholungshotspots wie Picknickplätze im Wald) stehen, kann der Forstbetrieb mit Sicherheitsholzerei das Risiko für Schadereignisse minimieren (jedoch nicht ausschliessen).

Im Wald, auch entlang Waldwegen, kann jedoch keine revierweite flächendeckende Kontrolle mehr gewährleistetn werden. Zudem tritt im Sommer 2026 ein Phänomen auf, welches bei uns (in dem Ausmass) bislang erst einmal, im ebenfalls ausserordentlich heissen und trockenen Sommer 2018 sowie dem Folgejahr, beobachtet wurde: Äste von Bäumen, die noch im grünen Laub und somit scheinbar vital sind, brechen spontan (d.h. ohne äussere Einflüsse wie Wind) ab. Der Grund dürfte gemäss Forschung sein, dass zu trockenes Holz schlicht spröde wird. Auch Fachpersonen können solche Bäume nicht eindeutig als Gefahrenträger identifizieren.

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